
Die Kassettenmarkisen
COMO und RIVA, die GARDA-Baureihe als Halbkassette und Hülsenmarkise
sowie die offene Gelenkarmmarkise VENTURA TREND haben als gemeinsame
Basis das gleiche Gelenkarmsystem und eine hochwertige Ausstattung.
Der Vorteil ist: Die Verkaufsargumente gelten nicht nur für
einzelne Produkte, sondern sind großteils für die ganze Produktpalette
identisch. Zum Beispiel sind alle Seitendeckel immer aus hochwertigem
Aluminium. Warum ist Leiner diesen Weg gegangen? Geschäftsführer
Jürgen Schulz: „Wir wollten sowohl für den Fachhandel als auch
für uns die Komplexität aus dem Programm herausnehmen und gleichzeitig
unser hohes Qualitätsniveau noch weiter steigern. Die Fachbetriebe
haben mehr und mehr Zeitprobleme. Mitarbeiter werden reduziert,
die Arbeit verteilt sich auf immer weniger Personen. Unsere
Partner führen neben Markisen viele andere Produkte. Nicht zuletzt
deshalb ist ein leicht verständliches, aber dennoch breites
Produktprogramm sehr hilfreich. In Zukunft wird das ein immer
wichtigeres Argument für die Zusammenarbeit werden.“
Leiner hat auf diese Marktentwicklung reagiert und ein Baukastensystem
entwickelt, das den Anforderungen der Fachbetriebe gerecht wird.
Der logische Aufbau bringt Vorteile für die gesamte Wertschöpfungskette,
angefangen bei der Produktion über den Vertrieb und die Kundenberatung
bis zu Montage und Service.
Hohe Fertigungstiefe
bringt viele Vorteile
Das Baukastensystem konnte
in kurzer Zeit realisiert werden, da Leiner weiterhin auf seine
hohe Fertigungstiefe setzt. Die eigene Gießerei und der eigene
Werkzeugbau verkürzen die Entwicklungszeiten und schaffen eine
relativ hohe Unabhängigkeit von Zulieferfirmen. So entstehen
auch die warm ausgehärteten Armbauteile in der eigenen Gießerei
und Härterei. Dem Halbwissen in der Branche über die belastungstechnischen
Eigenschaften von Aluminiumguss stellt Leiner sein langjähriges
Know-how entgegen. Durch das nachträgliche Aushärten des Aluminiums
können Belastungswerte erreicht werden, die über denen gesenkgeschmiedeter
Teile liegen. In der Automobilindustrie wird dieses Verfahren
bei sicherheitsrelevanten Bauteilen wie Alufelgen und Bremssätteln
eingesetzt. „Und keiner denkt bei einer Vollbremsung von 200
km/h daran, dass eines dieser Teile brechen könnte.“
Bei Leiner werden auch Bauteile für sicherheitsrelevante Bereiche
gehärtet, wo der Einsatz von gesenkgeschmiedeten Teilen nicht
möglich ist. Das Unternehmen hat deshalb mehr Markisen mit 4
Meter Ausfall im Programm als andere Hersteller. Jürgen Schulz:
„Wir beherrschen das Verfahren perfekt und realisieren damit
ein extrem hohes Qualitäts- und Sicherheitsniveau zu einem vergleichsweise
günstigen Preis.“
Wo liegen nun die größten Vorteile für den Fachbetrieb? Dadurch,
dass die wichtigsten Produkteigenschaften durchgängig für alle
Markisen gelten, ist der Endkunde schneller und einfacher zu
überzeugen. Die Mitarbeiter – Verkäufer und Monteure – sind
schneller auf das Produkt zu schulen und sicher in der Argumentation.
Fehler werden vermieden, Zusagen an Kunden müssen nicht zurückgenommen
werden. Der Umgang mit den Produkten wird in der Summe leichter.
Niedrigere Stückkosten helfen, den Kostendruck zum Teil aufzufangen
und das bei hohem Qualitätsniveau.
Das Leiner Produktprogramm im Baukastensystem zeigt übergreifende
Stärken. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit
mit den Fachbetrieben so einfach wie möglich zu gestalten und
vielfache Unterstützung anzubieten.
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![]() Viel Know-how im nachträglichen Aushärten von Aluminium garantiert hohe Belastungswerte und ermöglicht, wie hier bei der GARDA HK, einen Ausfall bis zu 4 Meter.
Einfach und genial ist das patentierte Schutzdach. Ohne aufwändige Konstruktion wird das Tuch hervorragend geschützt. Entsprechend der eingestellten Markisenneigung kann das Schutzdach bei der Montage passend justiert werden. So ist im Vergleich zu herkömmlichen Schutzdächern die Angriffsfläche für Schmutz deutlich verringert. |
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